Kreislauf Industrie

Kreislaufführung von industriell genutztem Wasser

Im industriellen Bereich entwickelt sich aktuell eine zunehmende Integration von Prozesswasser-, Kühlwasser- und Kesselspeisewasserkreisläufen hin zu einem integrierten industriellen Wassermanagement. Dies bedeutet auch eine zunehmende Einengung von Wasserkreisläufen. Dadurch ergeben sich neben einer verringerten Abhängigkeit von Frischwasserressourcen auch Potentiale zur Rückgewinnung von Roh- und Wertstoffen. Durch diese Entwicklung wird jedoch die Vermeidung oder Entfernung von Störstoffen und der Umgang mit Konzentraten immer aufwändiger. In vielen Fällen ist die Konzentratbehandlung und -entsorgung mittlerweile der limitierende Faktor bei einer zunehmenden Kreislaufeinengung. Dabei wird auch deutlich, dass der im internationalen Raum vielfach favorisierte Zero Liquid Discharge Ansatz nicht immer zielführend ist, sondern als ein Element im integrierten industriellen Wassermanagement gesehen werden muss.

Im Bereich "Industriell genutztes Wasser" werden in der Fördermaßnahme WavE 7 Projekte geförtert:

  • DiWaL

    Entwicklung eines ressourceneffizienten Wassermanagement- und Anlagenkonzepts für Vorbehandlungs- und Tauchlackieranlagen unter Nutzung der Elektroimpulstechnologie zur Dekontamination von industriellen Wässern und Lacken

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  • HighCon

    Konzentrate aus der Abwasserwiederverwendung

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  • PAkmem

    Effektive Aufbereitung problematischer Prozess- und Abwässer mit keramischen Nanofiltrationsmembranen

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  • Re-Salt

    Recycling von industriellen salzhaltigen Prozesswässern

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  • WaReIp

    Water-Reuse in Industrieparks

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  • WaterMiner

    Räumlich-zeitlich abgestimmte Kreislaufführung und Wiederverwendung bergbaulicher Abwässer am Beispiel eines urban geprägten Bergbaugebietes

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  • WEISS

    Effiziente Kreislaufführung von Kühlwasser durch integrierte Entsalzung am Beispiel der Stahlindustrie

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