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Effektive Aufbereitung problematischer Prozess- und Abwässer mit keramischen Nanofiltrationsmembranen

Kurzbeschreibung und Ziel:

Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Verfahren zur integrierten Wasseraufbereitung für salzund organikhaltige Prozesswässer am Beispiel der Abwässer aus der Erdöl/Erdgas- sowie der keramischen Industrie. Für die gewählten Anwendungen sollen maßgeschneiderte Konzepte entwickelt werden, die jedoch ebenso Potential für eine Übertragung der Technologie auf weitere Einsatzfälle erlauben. Zentrales Aufbereitungsverfahren ist die Nanofiltration (NF) mit keramischen Membranen. Diese Membranen ermöglichen neben der Abtrennung feinster Partikel insbesondere die Teilentsalzung und die Entfernung der wesentlichen organischen Fracht auch aus hoch konzentrierten Abwässern.

Arbeitsschwerpunkte:

Die entwickelte NF wird mit weiteren Technologien wie z. B. die Flotation und die Mikrofiltration als Vorbehandlung oder die Elektrodialyse und elektrochemischer Totaloxidation zur Zerstörung organischer Inhaltsstoffe kombiniert, um auch die aufkonzentrierten Retentate der Membranprozesse effektiv aufzuarbeiten und das Wasser bedarfsgerecht für die industriellen Prozesse zur Verfügung zu stellen. Im Sinne eines „Zero-Liquid-Discharge (ZLD)“ wird als weitere, ergänzende Strategie zur Konzentratbehandlung die Eindampfung der spezifischen konzentrierten Stoffströme untersucht. Ergänzt wird der Projektansatz durch die Entwicklung und den Einsatz neuartiger Monitoring-Verfahren zur Prozessüberwachung und –steuerung.

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© BMBF 11/20/2017 16:40 - Alle Rechte vorbehalten.